Laab im Walde

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Hier könnte Franz seine Erlebnisse mit dem "ordnungsgemäßen" Verbindungsweg einfügen. Schnee von gestern. Amen!


Nachstehende Internetadressen hat Franz gefunden und auf seiner Homepage verlinkt. Nicht alle Adressen kennen das seit 17 Jahren bestehende "Laaber Heimatmuseum". Internetadressen aus Laab und Umgebung. Franz hat sich die Mühe gemacht. Ob es auch gewürdigt wird, ist die Frage. Was ist schon wichtig in Laab?  21.06.2017

 


Meine Erinnerungen an den Laaber Fasching:

Wer erinnert sich noch? Franz Februar 2012

Fasching1993&1995. Penisonistenfasching 2000 Fasching 2001 Pensionistennfasching 2001 Kinderfasching 2001 Fasching 2003
Kinderfasching 2003 Pensionistenfasching 2004 Fasching 2005 Pensionistenfasching 2006 Fasching 2006 Müller's Fasching 2006
Kinderfasching 2007 FF Clubbing 2007 Müller's Fasching 2009 Fasching 2009 Fasching 2011 Fasching 2011 Film

Laab wurde im Jahre 1158 in einem Stiftsbrief des Schottenklosters in Wien erwähnt. Pfarrer Efinger begann 1767 mit Aufzeichnungen über unsere Gemeinde. Die Flugaufnahme im Hintergrund  stammt vermutlich aus dem Jahre 2000. Laab im Walde liegt im Südwesten der Bundeshauptstadt Wien nahe beim Lainzer Tiergarten. Laab im Walde: Geodaten - GPS-Koordinaten: Länge: 16.1667 / 16° 10' 0''  Breite: 48.15  /  48°   8' 60''

Die Geschichte von Laab im Walde (Twerdy)

Chronik von Laab im Walde: Laab ist ein kleines Dorf im Wienerwald, eingebettet in einer Mulde, umgeben von Wiesen und Wäldern. Die erste urkundliche Erwähnung unter den Namen Loup (auch Loupan) erfolgte vor mehr als 800 Jahren. Besitzer dieses Gebietes und der dem hl. Koloman geweihten Kapelle waren im 12. Jahrhundert die Babenberger. Lange Zeit war Laab mit dem Sitz des kaiserlichen Waldamtes verbunden. Unter den Habsburgern wurde ein Großteil des Wienerwaldes herrschaftlicher Bannwald, war also nicht für die Besiedelung gedacht, sondern nur der Jagdlust der Herrschaft vorbehalten. Jagdschloss und Turmhof standen den herrschaftlichen Jägern zur Verfügung, bis im Jahre 1529 durch den Einfall der Türken das Dorf vollkommen niedergebrannt und die Einwohner verschleppt oder ermordet wurden. Eineinhalb Jahrhunderte konnte sich das Dorf nicht erholen, und auch Schloss und Jagdhof, Kirche und Pfarrhof wurden nicht wieder aufgebaut. Die Pfarre Perchtoldsdorf war für die Laaber zuständig. Lange Zeit waren die Schotten Besitzer von Laab. Sie veräußerten es an Jörg Allendsböckh, der es kurze Zeit später an das Augustiner Chorherrenstift St. Dorothea verkaufte. Christoph von Abele, Freiherr von Lilienberg, erwarb von den Chorherren die Besitzungen Laab und Hacking. Schon etwa Mitte des 17. Jahrhunderts hatte er mit den Schotten, die Teilbesitzer des Jagdhofes und der Kirche waren, eine Vereinbarung getroffen, gegen Überlassung der Holden die Pfarre neu zu installieren. Abele sollte für die Bezahlung des Pfarrers und eines Lehrers aufkommen und den Wiederaufbau der Kirche und der Häuser vornehmen. Durch seine Großzügigkeit - er gab den Bauern Geld, damit sie sich von der Herrschaft freikaufen konnten - wurde in Laab eine Parzellierung durchgeführt, die größtenteils heute noch existiert. Doch die Pest (1680) machten alle Bemühungen Abeles wieder zunichte. Auch das kurz zuvor neu erbaute Schloss Wintersbach (heute Kirche und Pfarrhof) mit der erst 1674 geweihten Dreifaltigkeitskapelle lag in Asche. Unter dem "Deutschen Ritterorden", dem neuen Besitzer von Laab, erlebte das Dorf den Aufstieg Österreich zur Großmacht. Der Bedarf an Brennholz für die wachsende Stadt Wien und die beginnende Industrialisierung brachten viele Zuwanderer nach Laab, die sich als Köhler, Holzarbeiter und Handwerker betätigten. Die Stadt Wien wurde immer größer und viele Menschen suchten Erholung in der Umgebung der Stadt. Sie besuchten Laab wegen seiner ruhigen Lage und seiner guten Luft (auch heute keine Industrieansiedlungen!). Kranken Leuten standen zwei Kaltwasseranstalten zur Kurierung ihrer Nerven und Gemütsleiden zur Verfügung. Auch der bekannte Militärmaler Carl Schindler suchte seine Leiden in der damaligen Kaltwasserheilanstalt (heute Kloster der Barmherzigen Schwestern) zu heilen - er starb 1842 knapp 21jährig an Lungenschwindsucht und ist auch hier begraben. Schindler, Carl, * 23. 10. 1821 Wien, � 22. 8. 1842 Laab im Walde (Niederösterreich), Maler des Militärgenres ("Soldaten-Schindler"); Sohn von Johann Josef Schindler. Studierte an der Wiener Akademie und war Privatschüler von P. Fendi. Mehrere Studienunterbrechungen wegen schwächlicher Gesundheit. Hervorragender Aquarellist (besonders Aquarellskizzen); seine Sujets zeigen den Versuch einer Verflechtung von Soldatengenre mit bürgerlichem bzw. bäuerlichem Genre. Starker Einfluss auf  J. F. Treml und A. von Pettenkofen. Literatur: S. Kehl-Baierle, C. Schindler, Dissertation, Wien 1988

Die ausgezeichnete Qualität der Laaber Gastronomie war weithin bekannt. 1938 verlor Laab seine Eigenständigkeit und wurde als Teil des 25. Bezirkes an Groß-Wien angegliedert. Erst 1954 erhielt Laab wieder seine Selbstständigkeit und wurde in das Bundesland Niederösterreich eingegliedert.


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